Umlarvtag und Graffiti in Braunsrath

Am letzten Wochenende am Lehrbienenstand Braunsrath trotz Regen viel los.

Am Freitag kamen unsere Graffitisprayer und haben unser Vereinswagen mit Bienenmotive verschönert. So eine legale Sprayfläche wird von den Jugendlichen immer gesucht und wir hatten sie.

Leider war es am Samstag für die Sprayer zu nass was für die Natur dringend nötig war. Ab 12 Uhr war Niels Dietrich der 1. Vorsitzende von Buckfast NRW da, in einer Regenpause wurden vier Adam-Starter zurecht gemacht um

anschließend mit der B11(MM) und B414(ND) belarvt.

Im hintergrund sind die Wachhunde für B11(MM)

Diese Völker sind für nächstes Jahr als Drohnenliene gedacht. Ihr seht die Planung 2018 ist voll im Gange. Es kamen trotz Regen viel Auswertige Imker um sich alles anzuschauen und umzularven.

Arno bereitet ein besonderes Futter an für gute Königinnen

Nochmals Danke an Niels Dietrich für seine gute Erklärung wie und was man beim Adam-Starter beachten muß.

Das sind Pflegevölker es passen nicht alle hinein!

Umlarvtage in Braunsrath

Eine weitere Umlarv-Aktion findet am 1. Juli 2017 um 12 Uhr statt. Hier wird Nils Dietrich auch die Erstellung von Adam-Starter vorstellen. Der Adam-Starter ist eine besonders effektive Methode der Weiselaufzucht. Es werden vier Adam-Starter erstellt und im anschluß die Völker mit der B11(MM) belarvt.

Jeder kann kommen und Umlarven lassen, es steht auch eine Carnica Inselbegattet zur verfügung 1 Euro pro Larve

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung mwolfel@freenet.de sinnvoll.

 

Anfahrt über den Parkplatz des Friedhofs Braunsrath, den linken Fußpfad folgen, das Gelände befindet sich auf der linken Seite

Arbeiten im November Oxalsäurebehandlung!

Im November sollten alle Bienenvölker fit für den Winter sein und wir Imker und Bienenhalter uns durch Weiterbildung fit machen !!

Alle Fluglöcher müssen jetzt mit einem Mäusegitter oder Fluglochkeil gesichert sein. Eine Spitzmaus kommt über 6 mm in jedes Loch der Beute hinein. Die Deckel der Bienenkästen sollten mittels Steinen oder Drahtbügel vor den anstehenden Stürmen abgesichert werden. Falls lange Kälteperioden in den nächsten Monaten auf uns zukommen ist weiterhin ein Schutz gegen Spechte durch entsprechende Netze vorzubereiten. Die Temperaturen sinken und die Bienen gehen daher aus der Brut und langsam in die Wintertraube. So das eine  Oxalsäurebehandlung am Ende des Monates erfolgen kann. Für die Oxalsäurebehandlung müssen die Völker nicht unbedingt komplet Brutfrei sein. Das haben verschiedene Bieneninstitute aus versuchen herausgefunden. Ob noch Restbrut oder Brut frei, es gab kaum unterschiede. Darum solte man auch davon abgehen Restbrut mit der Gabel zu zerstötren, es wird nur der Wintersitz gestört und der Nutzen ist fraglich! Winterzeit bedeutet aber auch, mit den Arbeiten für das nächste Jahr zu beginnen.

Wenn noch nicht geschehen, werden alle alten Waben eingeschmolzen. Zargen und Rähmchen werden grob gesäubert und anschließend in einer 3% Soda Lösung  bei ca.60 Grad erwärmt und anschließend mit klarem Wasser abgespült. Dies ist auch mit einem Hochdruckreiniger möglich. Anschließend sollten die Zargen und Rähmchen gut trocknen. Alte oder  kaputte Teile sollten gleich erneuert sachgerecht entsorgt werden.

Für die normale Reinigung ist Soda zu empfehlen.Diese kann leicht über den Hauskanal entsorgt werden. Durch das  Säubern vermeidet man Brutkrankheiten, welche durch Sporen, Vieren oder Bakterien verbreitet werden. Wachsschmelzer und Desinfektion!

Das eingeschmolzene Wachs kann im Fachhandel eingetauscht oder im Rahmen der Vereinseintauschaktion in neue Mittelwände umgearbeitet werden.

Mittelwände selber herstellen!

Warum Mittelwände selber herstellen und wie? Seit einigen Jahren wird immer wieder von Paraffin im Wachs gemeldet. Das hat mich schon vor Jahren den Entschluss geschlossen meine Mittelwände Umarbeiten zu lassen oder selber herstellen. Wer arbeitet um ohne was hinzuzufügen, ich kann es nur durch eine teure Wachsanalyse feststellen. Also kommt nur das wachs selber zu verarbeiten. Aber wie? Es gibt zwei Möglichkeiten, das Giesen in ein Wassergekühlten Silikonform oder eine Walze. Die Silikonform war schnell aus den rennen zu Zeit intensiv, wenn alles gut geht laut Hersteller 60 Mittelwände pro Stunde, dieses Ergebnis habe ich nie erreicht! Also da gibt es nur noch die Mittelwandwalze, bis jetzt eine Preisfrage. In Deutschland unter 4000 Euro nichts zu haben. Was gibt es in China? Dort kosten die Walzen schon weniger nur ca. 800 Euro, schon besser. In YouTube unter Walzen fand ich viele Russen die walzten aber nicht aus China. Dank eines Imkerkollegen der hatte ein Ukrainischen Walzenhersteller ausfindig gemacht und dann direkt für kleines Geld gekauft. Das war im März und jetzt hatte ich erst Zeit die Walze auszuprobieren. Habe meine ersten walzversuche gemacht siehe Fotos. Jetzt muss ich mir Equipment zusammen suchen, passende Wanne um die glatten Platten im Tauchverfahren herzustellen um anschließend zu Walzen. Weitere Erfahrungen werde ich hier schreiben sobald ich mehr dazu schreiben kann.img-20161106-wa0004 img-20161106-wa0003 img-20161106-wa0002 img-20161106-wa0001 img-20161106-wa0000

Hurra der Wagen ist da!

ghkltu Heute ist unser Vereinswagen in Braunsrath angekommen. Jetzt kann der Umbau beginnen. In den Wintermonaten wollen wir den Wagen entkernen anschließend Isolieren und Fenster einbauen. Von aussen muß die Firmenschrift entfernt werden. In den Vereinswagen soll in Zukunft unsere Vortbildungen stattfinden. Am 8. Oktober wurden die Regale im Innenraum entfernt. Von außen wurde ein großer Teil der Schrift entfernt. Noch Fenster und Tür, dann können wir mit dem Innenausbau beginnen. Danke an die Helfer ohne rege Beteiligung wer der Wagen noch nicht Besen rein. Für die Gestaltung der Außenwände werden noch interessierte Sprayer oder Workshops gesucht, die den Wagen mit Bienenmotiven gestalten. Interessenten können sich melden unter E-Mail mwolfel@freenet.de oder unter 01638057957.ghhr20160914_18320120160924_140345

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Drohnen für Besamung

Die Drohnen der Völker, die für die Zucht vorgesehen sind, müssen gut entwickelt und gesund sein. Sehr wichtig ist, dass die Drohnen für die Besamungsaktion geschlechtsreif sind und das gleiche Alter haben. Für die Besamung nimmt man am besten geprüfte Geschwisterköniginnen als Ausgangsmaterial.
Die Natur kann unterstützt werden, wenn in die Drohnenvölker Drohnenrähmchen eingesetzt werden. Die Drohnenrähmchen brauchen mehr Platz, damit die viel größeren Drohnenzellen länger ausgezogen werden und die Entwicklung der Drohnen besser ist.
45 Tage vor der Besamungsaktion werden die ausgebaute Drohnenrahmen mit mitten ins Brutnestgehangen um gut bestiftet zu werden. Somit hat man für die Besamung gleichaltrige Drohnen. Etwa am 3. Tag nach dem Einhängen wird das Rähmchen dann in die Mitte des Honigraumes umgesetzt, auch wenn die Waben noch nicht vollständig bestiftet sind, denn zur Besamung sollen alle Drohen etwa das gleiche Alter haben. Zwischen Brut- und Honigraum wird ein Absperrgitter gelegt. Beiderseits von den Drohnenwaben werden Waben mit ganz frischer Brut gehängt, damit viel Jungbienen in den Honigraum gehen, und die Brut – vor allem aber die Drohnenbrut – sich bei gleichbleibender Wärme entwickeln kann. Diese Wärme ist in der Mitte des Volkes und hier können wir das beste Ergebnis erwarten. Kurz vor dem Schlüpfen werden die der Drohnen in einen Ableger gesetzt also Weisel los, damit die Drohnen immer gut gepflegt werden immer mit flüssig Füttern und mit offener Brut bei Laune halten.
Warum das Einhängen der Rähmchen 45 Tage vor der Besamung? Die Drohnen schlüpfen nach 24 Tagen, sind dann schon 40 Tage nach der Bestiftung geschlechtsreif. Die Geschlechtsreife der Drohnen hält etwa 10 bis 12 Tage.
Wenn die Möglichkeit besteht, stellt man diese Völker an einem Platz, wo in einem weiteren Abstand keine Völker stehen. Andere Drohnen dürfen keine Möglichkeit haben, in diese Völker zu gelangen von unten ein Absperrgitter und vor dem Flugloch ein Drohnenabsperrgitter.
Die Drohnen möchten etwa 10 Tage, nachdem sie geschlüpft sind, fliegen. Das ist etwa der 38. Tag nach dem Einhängen der Drohnenwabe. Bewährt hat sich, dies abends nach dem Flugbetrieb der anderen Bienenvölker zu tun. So hat man die Gewähr, dass keine fremden Drohnen in die Beute einfliegen. Jetzt muss das Flugloch der Beute verschlossen werden und bleibt während der Flugzeit der Drohnen geschlossen. Nun wird der Deckel geöffnet. Von hier fliegen alle Drohnen und Bienen aus. Die Drohnen kehren nach 10 bis 20 Minuten zurück. Nach 30 Minuten wird der Deckel geschlossen. Das reguläre Flugloch wird geöffnet.
Drohnen und Königinnen fliegen bei Temperaturen ab 20° C und sonnigem Wetter aus. Vor der Geschlechtsreife sollen die Drohnen 2 – 4 mal ausfliegen. Somit haben alle Drohnen wenigstens einmal geflogen, dann besteht kaum die Gefahr, dass sie beim Besamen koten.
Am Tag der Besamung wird die Beute mit einen Deckel zudeckt, der ein Loch hat. Auf das Loch stellt man ein Kästchen, und die Drohen krabbeln von unten hoch zum Licht, weil sie ausfliegen wollen.
Kästchen ca. 30 x 30 cm. Boden mit einer Öffnung. 1. Seite mit Absperrgitter/Draht. Besser sind zwei Seiten mit Plexiglas, damit das Kästchen Licht hat. Die anderen Teile aus Sperrholz, dass erleichtert das Abfangen der Drohnen.
Bei ungünstigem Wetter steigen die Drohnen nicht nach oben und man muss sie einzeln von den Waben abnehmen. Für die Besamung einer Königin gebraucht man etwa 20 bis 30 Drohen. In dem Besamungsraum muss es warm sein, Temperatur ca. 25° C. Vielleicht ist es möglich die Drohnen vor einem geschlossenen Fenster fliegen zu lassen, damit sie noch mal abkoten können. Die Drohnen werden dann vom Fenster gesammelt. Kot darf nicht mit Sperma in Berührung kommen, dieses Sperma ist wertlos.
Wer guten Besamungserfolg haben möchte, muss seine Drohnenvölker sehr gut pflegen und behandeln. Für gute Jungköniginnen lohnen sich die Mühen.